Ob als Diebstahlschutz, Logbuch für Jogger oder Werkzeug für eine schnellere Hilfe bei Unfällen – ein GPS Tracker hat viele Einsatzgebiete und somit eine große Zielgruppe, um die entsprechend viele Hersteller werben. Da sich die Geräte stark im Preis unterscheiden, fragt man sich als Käufer: Wieso sollte ich mehr ausgeben, wenn alle Modelle sowieso nur denselben Zweck erfüllen und mir der doppelte Preis nicht doppelt so viele Funktionen beschert?

Aber ist dem wirklich so? Und worauf sollte man beim Kauf achten?

Eines der wichtigsten Kriterien für den Kauf ist die Laufzeit des Akkus. Gerade wenn der GPS Tracker als Diebstahlschutz für Autos verwendet wird, sollte man zu teureren Geräten greifen. Schließlich dauert es im Notfall einige Zeit, bis man die Polizei verständigt hat und diese sich auf die Suche macht. Da reicht es einfach nicht, wenn der Akku nur 1-2 Tage anhält. Im Vergleich zum Wert des Autos ist hier eine höhere Investition jedenfalls gerechtfertigt. Hochwertige Tracker, die übrigens mit 50-150 € auch nicht die Welt kosten, haben eine Akkulaufzeit von 5-7 Tagen. Sie eignen sich damit hervorragend für Senioren, denen es ohnehin schwer fällt, sich an Alltägliches zu erinnern, geschweige denn daran, jeden Tag das Gerät wieder aufzuladen.

Außerdem sind günstige Produkte generell anfälliger für Störungen. Offensichtlich muss hier ja an etwas gespart worden sein, was sich an minderwertiger Hardware – teils kommt es bei solchen Trackern im Dauerbetrieb zu Überspannungen – oder schlecht programmierter Software zeigt, die den User etwa einfach grundlos mit SMS zur Standortinformation bombardiert. In diesem Fall kann es schnell teuer werden, sofern man keine Prepaid-Karte verwendet.Watch movie online Get Out (2017)

Weiter ist auch der Kundenservice von Belang. Vertreiber von Dumping-Produkten wissen oft selbst nicht so genau, was sie eigentlich verkaufen. Da fällt eine Beratung schon gleich mal weg. Und Hilfe bei der oftmals komplizierten Installation können solche Anbieter auch nicht leisten.