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GPS-Uhr? Warum die Tracker für Kinder keine gute Alternative sind

GPS Tracker Anwendungsgebiet Kinder

GPS-Uhr? Warum die Tracker für Kinder keine gute Alternative sind

Es wirkt wie eine klasse Idee. Eine Uhr am Handgelenk und damit gleichzeitig ein GPS-Tracker dabei. Wie eine Art Smartwatch, nur eben Kindgerecht und mit dem Hauptaugenmerk auf der Ortung. Eine GPS-Uhr also. So wissen Eltern auf Abfrage immer wo ihre Kinder sind und können sogar – je nach Ausstattung der Uhr – Nachrichten senden. Doch Vorsicht, was nach idealer Lösung klingt, entpuppt sich im Praxistest, als Gadget mit vielen Problemen.

 

Das wichtigste: Präzision

Ziemlich Ironisch, dass ausgerechnet die Ortung eines der größten Probleme der GPS-Uhr darstellt. Dabei liegt der Grund auf der Hand: Wer einen GPS-Tracker in eine Uhr bauen will, sieht sich schnell mit dem Platzproblem konfrontiert. Um die gesamte Hardware in eine Kinderuhr zu bekommen, muss die Antenne gekürzt werden. Die Folge: Der Standort des Kindes variiert dramatisch. In Rezensionen auf Amazon werden Falschmeldungen und Abweichungen von 5 km oder mehr angesprochen. Damit ist die Funktion des Geo-Zaun natürlich auch sinn- und zwecklos.

 

kleiner Akku, schwacher Akku

Außerdem bringt so eine GPS-Uhr mit all den Zusatzfunktionen, die sie gegenüber einer normalen Uhr hat, auch eine größere Anforderung an den Akku mit. Doch auch hier wird der mangelnde Platz zur Tücke. Denn ein leistungsstarken Akku, der in dieser Größe zu einem akzeptablen Preis erhältlich ist, wird man kaum finden. Viele Nutzer sprechen deshalb in ihrer Beurteilung von langen Lade- und kurzen Akkulaufzeiten. Dabei ist die Qualität des Akkus von immenser Bedeutung, wie wir in unserem Blog bereits einmal erklärt haben. Ständig laden zu müssen ist nicht nur unpraktisch, sondern auch immer mit dem Risiko einhergehend, dass es vergessen wird (besonders bei Kindern). Letztendlich ist die GPS-Uhr dann im Fall der Fälle vielleicht sogar aus.

 

Nicht zu unterschätzen: Optik

Über Geschmack lässt sich bekanntlich ja nicht streiten. Umso schwerer wird es ein Kind davon zu überzeugen eine solche Uhr zu tragen, wenn sie oder er das Accessoire alles andere als schön findet. Ganz zu schweigen davon, dass nicht alle Kinder gerne Uhren tragen. Viele ziehen sie dann doch aus oder verlieren sie sogar beim Sport. Dafür ist die Investition dann doch zu hoch, wie wir finden.
Ein weiterer Nachteil der nicht gerade schlichten oder unauffälligen GPS-Uhr ist die Tatsache, dass sie kriminellen sofort ins Auge springt. Schnell ist die Uhr entfernt und damit auch die Möglichkeit das eigene Kind zu Orten.

 

Fazit

Für eine Investition, die im Bereich von 120-150€ Euro liegt ist uns die GPS-Uhr zu schlecht durchdacht. Das bestätigen auch viele Kundenrezensionen auf Amazon, die sich auch über schlechte Verarbeitung aufregen. Unser Hauptkritikpunkt bleibt die Funktionalität der Uhr . Besonders die mangelnde Präzision und der schlechte Akku – beides auf die Größe zurückzuführen – sind einfach nicht akzeptabel. Wer einen guten GPS-Tracker für Personen sucht, sollte sich unseren Vergleichstest genauer anschauen. Hier erklären wir genau worauf sie beim Kauf achten sollten und welcher Hersteller unserer Meinung nach die Nase vorn hat.

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