GPS Tracker Vergleich 2019

Die Top 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GPS Tracker – Vergleich/Test 2019GPS tracker test 2018

Bevor Sie sich als potenzieller Käufer eines GPS Trackers von der großen Auswahl an Geräten regelrecht erschlagen lassen sollten Sie wissen worauf es überhaupt ankommt. Unterschiedliche Anwendungsgebiete verlangen unterschiedliche Prioritäten. Ein Tracker für Fahrzeuge jeder Art sollte eine lange Akkulaufzeit haben und leicht einzubauen sein. Geräte für den täglichen Gebrauch in der Tasche oder am Halsband des Haustieres sollten leicht und handlich sein. Außerdem spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis eine übergeordnete Rolle. Um Ihnen zwischen unübersichtlichen Verkaufsseiten und dem Kleingedruckten in den Produktbeschreibungen einen klareren Überblick zu verschaffen haben wir diese Vergleichsseite über GPS Tracker angelegt.

Im speziellen schauen wir uns hier die Alleskönner unter den GPS Trackern an. Sie möchten einen Peilsender für unterschiedlichste Anwendungen nutzen? Dann helfen Ihnen hier dabei, die perfekte Wahl zu treffen. Doch wofür könnte sich so ein Alleskönner eignen? Unserer Erfahrung nach sind die – vorzugsweise kleinen und handlichen -Tracker sowohl für den Schutz von Personen, als auch zur Überwachung des eigenen Koffers auf Reisen sinnvoll. Das wäre aber nur der Anfang einer langen Liste von möglichen Anwendungen. Zum Beispiel lässt sich ein Tracker auch problemlos im Handschuhfach Ihres Autos verstauen. So sichern Sie ihr Auto ab, falls Sie bedenken haben, dass ihr Abstellort nicht sicher ist. GPS Tracker haben im Jahre 2018 für gewöhnlich eine Vielzahl von verschiedensten Alarmfunktionen. So können Sie mit einem wahren Alleskönner, wirklich alles tun: Virtuelle Zäune aufstellen, Fahrzeuge oder Koffer mit Bewegungsalarm ausstatten oder zurückgelegte Strecken nachvollziehen. Schauen Sie sich unsere Tests an, um genaueres über die einzelnen Funktionen der unterschiedlichen Geräte zu erfahren.

Hier erfahren Sie alles über die Allrounder unter den GPS Trackern:

GPS-Tracker Test 2018

Folgende Fragen beantworten wir Ihnen zum Thema GPS Tracker für den Alltag und mehr:

  • Welche Geräte sind die besten Allrounder auf dem Markt?
  • Alles auf einen Blick – unsere Tabelle
  • Worauf gilt es beim Kauf zu achten?
  • Was darf ein GPS Tracker Alleskönner kosten?
  • Was sollte ein GPS Tracker Alleskönner drauf haben?
  • Weitere Tests und Vergleiche in speziellen Anwendungsgebieten:

 

 

Die besten GPS Tracker 

Neben den oben bereits aufgeführten Top 3 der Kategorie GPS Tracker Alleskönner haben wir weitere Geräte intensiv getestet. Hier gelangen Sie zu allen ausführlichen Testberichten:

Vergleichstest - Peilsender 2018

 

 

Der ALLROUND Finder von PAJ

Unser Testsieger im Bereich GPS Tracker Alleskönner mit 90 von 100 Punkten ist der ALLROUND Finder. Er überzeugt vor allem durch einen starken Akku, exakte Ortung und hohe Qualität. Hinzu kommt ein ausgezeichneter Service von PAJ.
Das Gesamtpaket überzeugt auf ganzer Linie und bringt folglich den 1. Platz.

Zum ausführlichen Testbericht

 

Der Salind 09 Tracker

Auf Platz 2 landet der Salind 09 von Salind. Auch hier steht wieder die Qualität im Vordergrund. Enorm viele Funktionen, geringe Maße und ein schlichtes Design, können leider nicht ganz über eine schwache Akkuleistung hinwegtäuschen. Das Gerät erzielt in unserem Test 84 von 100 möglichen Punkten.

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Der TK5000 von Incutex

Auch mit dem TK5000 macht man in unseren Augen keinen wirklichen Fehlkauf. Das Gerät ist jedoch etwas teurer als der Testsieger und hat dafür einen schwächeren Akku und schlechteren Service. In unserem Vergleich landet der Allrounder von Incutex mit 83 Punkten nur knapp hinter dem Gerät von Salind auf Platz 3.

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Der LESHP GPS Tracker SIMTK6260

Dieser GPS Tracker Alleskönner ist aufgrund seines relativ geringen Preises (ca. 45 €) im Vergleich gelandet. Leider ist es auf dem Markt der GPS-Geräte häufig so, dass asiatische Produkte mit niedriger Qualität billig in Deutschland weiterverkauft werden. Darunter leiden dann neben der Verarbeitung auch der Service und andere wichtige Kriterien. Insgesamt gibt es für den LESHP Tracker 73/100 Punkten.

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Trackimo GPS Tracker

Die kleine Variante von Trackimo verliert wie der etwas größere Travel 3G insbesondere beim Akku viele Punkte. Insgesamt schneidet das Gerät mit 71/100 Punkten aber trotzdem nicht allzu schlecht ab und verdient sich einen 5.Platz.

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Alleskönner unter den GPS Trackern – worauf muss ich achten?

Wichtig beim GPS-Tracker Kauf

Im Falle des GPS-Trackings in verschiedenen Einsatzgebieten haben wir hier eine Übersicht der besten GPS Tracker erstellt, die alle wichtigen Informationen auf einen Blick liefert. Worauf gilt es aber insbesondere zu achten?

Wichtige Kategorien:

Das Besonderheit dieser Kategorie ist natürlich, dass ein solcher Alleskönner die verschiedenen Stärken der einzelnen Tracker aus den unterschiedlichen Kategorien verbinden muss. Besonders unwichtig ist also keine Kategorie.  Wir haben dennoch besonders wichtige Attribute hervor gehoben.

Online vs. SMS: Unbedingt darauf achten, welche Art von Ortung der GPS-Tracker besitzt. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, aber heutzutage gilt die ONLINE-Ortung als fortschrittlicher. Mit ihr kamen viele positive Neuerungen und Funktionen in das GPS-Tracking. Vor allem im Bereich der Alarmfunktionen oder der Streckenaufzeichnung kann man – dank der vielen neuen Möglichkeiten – fast von einer Revolution des Trackings sprechen. Lesen Sie unten mehr zur Funktionsweise und zu den Attributen der verschiedenen Tracking formen.  

Funktionen: Wer seinen Tracker in verschiedensten Gebieten einsetzen möchte, der braucht auch viele verschiedene Funktionen. Bei der Fahrzeugortung ist z.B. ein Alarm bei übertreten einer Geschwindigkeit wichtig. Möchte man wiederum eine Person per Tracker orten, so sollte für den Notfall ein SOS-Knopf zur Verfügung stehen.

Akku: Der Akku spielt immer eine Rolle, hier aber ganz besonders, denn das Laden kann schnell vergessen werden, wenn das Gerät viel und an verschiedenen Stellen genutzt wird. Will man z.B. über Nacht das Auto absichern und am nächsten Tag dem Sohn oder der Tochter den GPS Tracker auf einen Ausflug mitgeben, so sollte der Akku nicht schon am Nachmittag in die Knie gehen.

 

Wie funktionieren GPS Tracker?

Doch wie funktioniert diese über Jahre entwickelte Technik denn nun? Grundsätzlich sind drei Bauteile eines GPS Trackers besonders wichtig: Das GPS-Modul, der Mikroprozessor und das GSM-/GPRS-Modul. Eine gute Illustration des ganzen Vorgangs findet Sie auch in diesem Video. Vereinfacht gesagt ist das GPS-Modul dafür zuständig die Anfrage eines Standortes zu registrieren und dann kontakt mit den GPS-Satelliten aufzunehmen. Selbstverständlich ist es nicht möglich den Standort des eigenen Geräts über alle 30 Satelliten des Systems orten zu lassen. Umso mehr Satelliten jedoch in Reichweite sind, desto genauer wird die Ortung. In der Regel sind allerdings mindestens 3 Satelliten notwendig, um Sicherheit über den Standort zu erhalten. Die dann empfangen Daten der Satelliten werden vom Mikroprozessor verarbeitet und an das GSM-/GPRS-Modul weitergeleitet. Dieses hat nur noch die Aufgabe die – aufbereitete und für den Nutzer verständliche – Nachricht an das Empfangsgerät zu senden. 

Online- bzw. SMS-Ortung 

Wundern Sie sich über das GSM-/GPRS-Modul? Zurecht. Beide gleichzeitig sind in aller Regel nicht verbaut, sondern nur eines der Beiden. Während das GSM-Modulfür die SMS-Kommunikation zuständig ist, wird das GPRS-Modul für die Online-Ortung gebraucht. Diese beiden Ortungsformen unterscheiden sich erheblich und haben beide Vor- und Nachteile. Aktuell ist allerdings die Online-Ortung gefragter und wird von Herstellern wie PAJ zunehmend in den Fokus gerückt. Während bei der SMS-Ortung jegliche Kommunikation zwischen Nutzer und Tracker per SMS erfolgt, kann bei der Online-Ortung auch alles über eine App oder ein Online-Portal laufen. 

Wer also eine Standortabfrage per SMS-Ortung vornehmen möchte, der muss einen bestimmten vorgegebenen SMS-Befehl an die SIM-Karte im GPS Tracker schicken. Manchmal reicht es auch den GPS Sender anzurufen. Als Antwort erhält man dann meistens einen Link zu GoogleMaps, sowie entsprechende Koordinaten. Übrigens: Diese SIM-Karte ist nicht in allen Fällen vorher im Gerät verbaut. Oftmals müssen Sie selbst eine kompatible Karte kaufen und – mit einem Vertrag ausgestattet – in das Gerät einbauen. Je nach Vertrag fallen also punktuelle Kosten in Abhängigkeit von ihren getätigten Abfragen an. Nicht nur Abfragen müssen per SMS angefragt werden, auch die Einstellungen für einzelne Funktionen sind nur über Kurznachrichten einzurichten. 

Etwas komfortabler funktioniert das Ganze über Online-Portale oder Apps, wie sie bei der Online-Ortung üblich sind. Auch hier ist eine SIM-Karte notwendig, um Daten online zu übermitteln. Kosten fallen also nicht nutzungsabhängig und punktuell, sondern fix und monatlich an. Der Standort lässt sich dafür in Echtzeit abfragen und kann so besser verfolgt werden. Auch der Umweg über GoogleMaps entfällt. Die Streckenaufzeichnung ist ein weiteres Feature, welches sich in jeder Online-Variante wiederfinden lässt, aber nur selten gut bei der SMS-Variante funktioniert. Wer sich also nicht an fixen monatlichen Kosten stört und sein Gerät auch regelmäßig nutzen möchte, der sollte vermutlich zur Online-Variante greifen. 

Eine Alternative zum eigenen SIM-Karten-Kauf gibt es dann aber doch noch. Die sogenannten M2M SIM-Karten. Sie sind für gewöhnlich schon im Gerät verbaut und sogar mit ihm verbunden, können also nicht in anderen Geräten verwendet werden. Dafür kommen sie bereits fertig eingerichtet und freigeschaltet bei Ihnen an. Der Vertrag für das Portal und die Karte läuft so meistens über den Hersteller des GPS Senders. So ist es z.B. bei PAJ oder Tractive

Alarmfunktionen 

Wie bereits angeschnitten lassen sich bei einem GPS Tracker Alarmfunktionen einstellen. Sie erfüllen ganz unterschiedliche Funktionen und sind in manchen Anwendungsgebieten sinnvoll und in anderen weniger. Im folgenden wollen wir die wesentlichsten und wichtigsten Alarme vorstellen und erklären wozu sie sich eignen und wie sie funktionieren. 

Bewegungsalarm oder Erschütterungsalarm 

Der Bewegungsalarm zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass er schnell ein- und ausschaltbar ist. Normalerweise wird er also wie eine Alarmanlage genutzt und nach z.B. Abstellen eines Fahrzeugs aktiviert. Bei der Fahrzeugortung ist er genau deshalb auch besonders wichtig. So kann die optimale Diebstahlsicherung gewährt werden, denn dieser Alarm bietet die schnellstmögliche Benachrichtigung darüber, dass etwas am eigenen Fahrzeug nicht stimmt. Darüber hinaus findet der Bewegungs- bzw. Erschütterungsalarm auch Anwendung bei der Absicherung von wertvollen Objekten, die gelagert werden. Eine Variation dieser Alarmfunktion ist Drop-Alarm der im POWER Finder von PAJ vorinstalliert ist. Dieser registriert, wenn der GPS Tracker vom Fahrzeug abgehoben wird. So kann auch verhindert werden, dass der Tracker selbst entwendet wird. 

Radius-Alarm 

Etwas weniger empfindlich reagiert der Radius Alarm. Er schlägt nicht bei jeder Bewegung grundsätzlich aus, sondern nur wenn der Peilsender einen vorher festgelegten Radius verlässt. Dieser Radius lässt sich entweder per SMS oder über das Online Portal einstellen (siehe Online- bzw. SMS-Ortung). Unabhängig davon, wird der virtuelle Zaun aber immer um den aktuellen Standort (zum Zeitpunkt der Aktivierung) gelegt. Außerdem ist er oft nach unten beschränkt und lässt sich z.b. nur auf mindestens 500 Meter (tatsächlicher Wert kann variieren) einstellen. Grundsätzlich ist die Einstellung über ein Online Portal dabei deutlich komfortabler, da man viel besser nachvollziehen kann, wo der Zaun nun tatsächlich lang geht. In gut programmierten Portalen wird er nämlich genau hier auch in einer Karte eingezeichnet. Verlässt ein Tracker nun also diesen Bereich so erhält der Nutzer eine Benachrichtigung, sowie die Information über den aktuellen Standort des Geräts. Wahlweise ist dieser Standort dann eben nur die erste Position, welche außerhalb des Radius liegt oder man wird dank Online-Ortung sofort zur Echtzeit-Standortabfrage geleitet und kann sehen, wohin sich der GPS Sender bewegt. Offensichtlich bietet sich auch dieser Alarm zur Überwachung von Fahrzeugen an, aber auch bei der Absicherung von Tieren ist er nicht weg zu denken. Egal ob Pferd, Hund oder Katze, mit dem Radius-Alarm lässt sich genau nachvollziehen, ob die Vierbeiner ausgebüchst sind oder sich verlaufen haben. Zum Thema Tierortung später mehr. 

Geschwindigkeitsalarm

Auch der nächste Alarm kann auf Fahrzeuge angewandt werden, aber entgegen des intuitiven Denkens auch auf Personen. Der Geschwindigkeitsalarm wird zunächst eingestellt, indem die Nutzerin dem Tracker eine maximale Geschwindigkeit übermittelt, welche der Peilsender nicht überschreiten soll. Nun ist der Alarm auch schon scharf. Wenn also ein zum Beispiel ein Fahrzeug zu schnell unterwegs ist, dann erhalten Sie sofort eine Benachrichtigung mit der gemessenen Geschwindigkeit, sowie dem Standort. Wieso aber sollte sich dieser Alarm auch für Personen eignen? Tatsächlich weil sich genau auf diese Art und Weise überprüfen lässt, ob jemand wirklich nur zu Fuß unterwegs ist. Sprich: Sie würden sofort alarmiert werden, falls ihr Kind sich in einem Auto befindet oder ähnliches. Auch gibt es im Normalfall eine Beschränkung, so dass sich nicht jede beliebig kleine Geschwindigkeit einstellen lässt. 

SOS-Knopf 

Nun zu einer Funktion, die besonders für die Personenortung von immenser Wichtigkeit ist. Der SOS-Knopf stellt eine Möglichkeit für die abgesicherte Person dar, selbst um Hilfe zu rufen und andere über eine Notlage zu informieren. Dabei übermittelt der ausgelöste Alarm den Standort an zuvor einzustellende Kontakte. Je nach Version muss er dafür nur wenige Sekunden gedrückt gehalten werden. Dieser Knopf bietet viele Möglichkeiten, die sich nicht nur auf gefährliche Situationen beschränken müssen. So ließen sich über den SOS-Knopf auch Fundorte dokumentieren oder andere markante Punkte auf einem zurückgelegten Weg. Wichtig wäre nur allen Kontaktpersonen klar zu kommunizieren, ob man den Knopf nun wirklich nur für gefährliche Situationen nutzt oder ihn doch für anderweitige Tätigkeiten “missbraucht”. So oder so kann der simple Knopf viel und steigert die Qualität eines GPS Trackers enorm.  

Batteriealarm 

Natürlich nur sinnvoll, wenn das Gerät nicht über einen Festanschluss mit dem Strom verbunden ist, sondern über Akku läuft: der Batteriealarm. Wie wichtig der Akku eines GPS Trackers ist, dürfte offensichtlich sein. Schließlich muss der Sender den Standort in einer Notsituation auch übermitteln können und darf nicht im brisantesten Moment keinen Saft mehr haben. Deswegen ist es umso wichtiger regelmäßig an das Laden des Geräts erinnert zu werden, wenn dies nötig sein sollte. Die Tracker haben für gewöhnlich – anders als ein Handy oder Tablet – keine Batteriestandsanzeige. Zwar gibt es in Online-Portalen der verschiedenen Anbieter oft die Möglichkeit auch Informationen über den Batteriestand zu erhalten, allerdings ist es dafür auch notwendig regelmäßig im Portal vorbei zu schauen. Der Batteriealarm schafft Abhilfe und informiert, wenn der GPS Sender einen bestimmten Ladezustand unterschreitet.   

Alarm bei gekappter Stromverbindung

Auch hier geht es darum, dass der Tracker nicht plötzlich ohne Saft da steht. Allerdings kann der Hintergrund hier auch schon ein krimineller sein. Gute Alarmanlagen informieren ihre Nutzer darüber, wenn sie deaktiviert werden. Insbesondere tun sie dies, wenn ihre Abschaltung durch Manipulation von statten ging. Wer also versucht einen zuvor entdeckten GPS Sender zu deaktivieren, indem er zum Beispiel die Verbindung zur Autobatterie kappt, der wird sofort einen Alarm auslösen, ohne es zu bemerken. Es muss sich dabei allerdings nicht um eine illegale Handlung handeln. Die Trennung der Stromzufuhr könnte auch einen anderen Grund, wie zum Beispiel einen Marder, haben. Wichtig ist aber vor allem, dass die Nutzer nicht im dunkeln tappen, sondern sofort informiert sind. 

Wo kommen GPS Tracker her? – Geschichte

Wie bereits erwähnt, ist das erste globale Satellitennavigationssystem eine für militärische Zwecke entwickelte Technik. Seinen Anfang fand diese im Jahre 1973, wo es von den Ingenieuren Bradford W. Parkinson, Richard Schwartz und James Spilker im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums entwickelt wurde. Tatsächlich wird das GPS bis heute von der US-amerikanischen Armee betrieben. Die Kontrolle hat auch heute noch die US-Luftwaffe

Ab 1978 wurden erstmal GPS-Satelliten auf der Umlaufbahn 20.000 Kilometer über der Erde getestet. Block-1-Satelliten wurden diese ersten Flugobjekte genannt und über Jahre getestet, bis sie schließlich 1989 durch eine neuere Generation ersetzt wurden. Zuvor hatte das Global Positioning System 1985 die bisherigen Satellitennavigationssysteme, sowie die Vela-Satelliten (ursprünglich zur Ortung atomarer Explosionen eingesetzt) abgelöst. 

Parallel zu dieser Entwicklung verlief die Debatte um die kommerzielle bzw. zivile Nutzung der Navigationstechnik. Nur durch die Ermöglichung der privaten Nutzung des GPS ist das heutige GPS Tracking möglich. 1983 kam es zu einem tragischen Abschuss des Korean-Air-Lines-Flugs 007. Dieser kam zuvor vom Kurs ab und verirrte sich in sowjetischen Luftraum. Zu Zeiten des kalten Krieges sollte dieses Navigationsproblem fatale Folgen haben. US-Präsident Ronald Reagan machte daraufhin Mitte der 1980er Jahre bekannt, dass das GPS nach seiner Fertigstellung auch für die zivile Nutzung freigegeben werden sollte. Vollständige Funktionsfähigkeit erreicht hatte das System im Jahr 1995. Es begann die Phase der sogenannten begrenzten Verfügbarkeit (Selected Availability). Diese zeichnet sich dadurch aus, dass künstliche Signale die genaue Positionsbestimmung verfälschten und somit verschlechterten. Die Genauigkeit beschränkte sich auf 100 Meter. Ab dem 2. Mai 2000 wurde diese Phase beendet und zivile GPS Ortung war in vollem Umfang freigegeben. Dem GPS Tracking war damit endgültig der Weg geebnet. 

Heutzutage umfasst das System 30 Satelliten. Es fortlaufend verbessert und weiterentwickelt. Erst im Mai 2017 wurden die neuesten Block-III-Satelliten in die Umlaufbahn der Erde geschickt und ergänzen das Global Positioning System nun weiter. Natürlich existieren mittlerweile auch Alternativen zum – von der US-Streitmacht betriebenen – System. So ist das Sattelitennavigationssystem Galileo ein Projekt der EU. Es soll ebenfalls 30 Satelliten umfassen, von denen aktuell 26 im Weltall sind und wird wahrscheinlich 2020 fertiggestellt sein. Ebenfalls 2020 soll die chinesische Beidou Satellitennavigation auf 35 Satelliten ausgeweitet worden sein. Zur Vervollständigung der Liste fehlt nun nur noch das russische GLONASS, welches jedoch immer wieder mit Abstürzen einzelner Satelliten zu kämpfen hat.