GPS-Tracking im Unternehmen – Wann ist es legal?

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Rechtliches zu Tracking im Unternehmen

Wie wir bereits in unserem Artikel über Tracking-Portale geschildert haben, bieten GPS-Tracker im Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, um effektiveres Flottenmanagement zu betreiben. Doch dabei sollten Sie stets die rechtlichen Rahmenbedingungen beachten. Wir erklären Ihnen worauf Sie achten sollten, um eine reibungslose Einführung der Technologie zu gewährleisten.

 

Die Voraussetzungen

Da grundsätzlich beim Tracking und der damit verbundenen Überwachung, Daten der Mitarbeiter gesammelt werden, muss es eine Notwendigkeit geben, die den Einsatz der Technologie rechtfertigt. Typische Beispiele wären die Absicherung der Mitarbeiter oder die Organisation eines Fuhrparks. Nicht zulässig wäre eine Nutzung, wenn die Rechte und Interessen des Arbeitnehmers, ohne erkennbaren Grund eingeschränkt werden.

Darüber hinaus werden die Details der rechtlichen Rahmenbedingungen durch das Bundesdatenschutzgesetz, das Telekommunikationsgesetz, sowie das Betriebsverfassungsgesetz festgelegt. Aus diesen geht unter anderem hervor, dass der Beschäftigte vollständig über die Funktionsweise und Nutzung der Technologie in Kenntnis gesetzt werden muss. Weiterhin hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht und muss in den Entscheidungsprozess miteinbezogen werden. Auf Basis dieser rechtlichen Grundlage lässt sich nun eine Betriebsvereinbarung zur genaueren Abstimmung zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer abschließen.

 

Die Betriebsvereinbarung

Grundsätzlich halten wir es für sinnvoll, wenn sich die Arbeitnehmer aktiv an der Gestaltung der Betriebsvereinbarung beteiligen. Dies vermeidet spätere Missverständnisse und Streitigkeiten. Sie wollen schließlich miteinander arbeiten und nicht gegeneinander. Das Tracking sollte also die Transparenz im Unternehmen steigern, um die Effizienz zu erhöhen und nicht Mitarbeiter unter Generalverdacht stellen.

Deswegen halten wir es zunächst für unumgänglich, dass in der Vereinbarung festgehalten wird, für welche Mitarbeiter die Ortung aktiviert ist. Außerdem müssen Sie klären, bis wohin die Erfassung der Daten gelten soll und ab welchem Zeitpunkt der Arbeitnehmer das Recht hat sie abzustellen.  Dafür ist es natürlich notwendig die Mitarbeiter im Umgang mit den Geräten zu schulen. Dies erhöht zusätzlich die Transparenz. Falls es einen Datenschutzbeauftragten oder zumindest ein Betriebsrat gibt, erachten wir es als sinnvoll, diese als Kontrollinstanz zwischen zu schalten. Sie müssen dann regelmäßig überprüfen, wie die Daten protokolliert sind, wann sie gelöscht werden und ob sich der Arbeitgeber an alle Absprachen hält.

Zu guter Letzt sollte der Arbeitgeber die Vereinbarung für alle Mitarbeiter veröffentlichen, so dass möglichst jeder auf dem gleichen Stand ist. Nun dürfte den vielen Optimierungsmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen nichts mehr im Wege stehen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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